Leistung

Bauakustik und Schallschutz

Ob eine Wohnung hellhörig ist oder Anlagentechnik im ganzen Haus zu hören ist, entscheidet der Schallschutz. Wir bewerten, wie Schall zwischen Räumen und von außen übertragen wird, und planen Bauteile und Anschlüsse, die die Anforderungen nachweissicher erfüllen.

Kostenlose ErstberatungErstberatung anfragenSo arbeiten wir

  • Schutz zwischen Räumen und von außen
  • Nachweissicher geplant
  • Vom Bauteil bis zum Detail

Worum es geht

Bauakustik betrachtet, wie Schall zwischen Räumen und von außen übertragen wird, also Luftschall, Trittschall und Anlagengeräusche, nicht den Klang im Raum selbst. Wie gut ein Gebäude schützt, hängt vom Aufbau seiner Bauteile, von der Trennung der Räume und von den Anschlussdetails ab. Wir bewerten die Schallsituation und planen Aufbauten und Details, die die Anforderungen erfüllen. Den fachlichen Rahmen für den Schallschutz im Hochbau gibt die DIN 4109 vor.

  1. Schall zwischen RäumenLuft- und Trittschall zwischen Wohnungen, Geschossen und Nachbarräumen sowie Lärm von außen, nicht der Klang im Raum selbst.
  2. Nach Anforderung geplantWelcher Schallschutz nötig ist, richtet sich nach Nutzung und Regelwerk, für Neubau wie für den Umbau im Bestand.
  3. Vom Bauteil bis zum DetailWirksam ist der Schallschutz nur, wenn Aufbau, Entkopplung und Anschlüsse zusammenpassen.

Wann Bauakustik zum Thema wird

Oft fällt zuerst auf, dass man zu viel voneinander hört. Typische Ausgangslagen sind:

  • Neubau oder Umbau mit Anforderungen an den Schallschutz
  • Hellhörige Wohnungen oder Räume im Bestand
  • Trittschall aus darüberliegenden Wohnungen oder Fluren
  • Anlagentechnik, die Geräusche in Wohnräume trägt
  • Lärm von außen, der durch Fassade oder Fenster dringt

Was wir betrachten und planen

Welche Punkte im Detail wichtig sind, hängt vom Gebäude und seiner Nutzung ab. Im Blick haben wir vor allem:

  • Luftschall zwischen RäumenWie gut Wände und Decken Sprache und Geräusche zwischen Räumen dämmen.
  • Trittschall über DeckenWie stark Gehen und Geräusche aus darüberliegenden Räumen übertragen werden.
  • Schall von außenWie Fassade, Fenster und Dach vor Verkehrs- und Umgebungslärm schützen.
  • Anlagen- und HaustechnikWie sich Geräusche von Heizung, Lüftung und Technik entkoppeln lassen.
  • Aufbauten, Anschlüsse, DetailsWelche Bauteilaufbauten und Anschlusspunkte die Anforderungen erfüllen.
  • Abgrenzung zur RaumakustikFür den Klang im Raum selbst, also Nachhall und Hörsamkeit, arbeiten wir mit der Raumakustik zusammen.

Was Sie am Ende erhalten

Klare Schallschutz-Anforderung

Eine nachvollziehbare Einordnung, welcher Schallschutz für Ihr Vorhaben gilt und wo die kritischen Stellen liegen.

Nachweissichere Planung

Bauteilaufbauten und Anschlüsse, die die Anforderungen erfüllen, nachvollziehbar dokumentiert für Planung und Behörde.

Umsetzungsreife Grundlage

Eine verständlich besprochene Grundlage, mit der Sie den Schallschutz umsetzen oder umsetzen lassen können.

So arbeiten wir

  1. ErstgesprächKostenlos und unverbindlich: Wir ordnen Gebäude, Nutzung und Ziel ein.
  2. BestandsaufnahmeWir erfassen Bauteile und Randbedingungen, digital vorbereitet und bei Bedarf vor Ort.
  3. Bewertung und PlanungWir bewerten die Schallsituation und planen wirksame Aufbauten und Details, nachvollziehbar dokumentiert statt pauschal empfohlen.
  4. Ergebnis und nächste SchritteVerständlich besprochen und umsetzungsreif übergeben.

Wo Bauakustik zählt

Besonders wichtig ist guter Schallschutz dort, wo Menschen nah beieinander wohnen und arbeiten:

  • Wohnungsneubau und Mehrfamilienhäuser
  • Umbau und Sanierung im Bestand
  • Gebäude mit Anlagentechnik und gemischter Nutzung

Ist Ihr Gebäude hellhörig oder steht ein Neubau an?

Erzählen Sie uns kurz von Gebäude und Nutzung. Wir ordnen ein, welcher Schallschutz gefragt ist und wie er sich erreichen lässt.

Schallschutz im Erstgespräch klären

Warum Makowka & Hanik

Bauakustik ist bei uns Teil der Bauphysik und Akustik. So planen wir Schallschutz zwischen Räumen und Hörsamkeit im Raum von Anfang an zusammen und stimmen Bauteile, Anlagen und Details aufeinander ab.

  • Bauphysik und Akustik aus einer Hand
  • Nachweissicher geplant, verständlich erklärt
  • Bauakustik und Raumakustik im Zusammenspiel
Zwei Ingenieure prüfen einen Schallschutznachweis am Bildschirm

Häufige Fragen zur Bauakustik

Was ist der Unterschied zwischen Bauakustik und Raumakustik?

Die Bauakustik, also der Schallschutz, betrifft den Schall zwischen Räumen und von außen, etwa Trittschall, Luftschall zwischen Wohnungen oder Anlagengeräusche. Die Raumakustik betrifft den Klang im Raum selbst, also Nachhall und Hörsamkeit. Beides hängt zusammen, wird aber unterschiedlich geplant. Mehr zum Klang im Raum finden Sie auf unserer Seite zur Raumakustik.

Reicht eine dickere oder schwerere Wand für guten Schallschutz?

Masse hilft, ist aber nicht alles. Entscheidend sind Aufbau, Entkopplung und die Anschlüsse an angrenzende Bauteile. Wir planen das Zusammenspiel statt eines einzelnen Bauteils.

Was regelt die DIN 4109?

Die DIN 4109 ist das zentrale Regelwerk für den Schallschutz im Hochbau. Welche Anforderungen für Ihr Vorhaben konkret gelten, hängt von Gebäudeart und Nutzung ab. Wir ordnen das für Ihr Projekt ein.

Lässt sich der Schallschutz im Bestand nachträglich verbessern?

Häufig ja. Je nach Situation kommen zum Beispiel Vorsatzschalen, entkoppelte Aufbauten oder verbesserte Anschlüsse infrage. Was möglich und sinnvoll ist, bewerten wir für den konkreten Bestand.

Woher kommt der Trittschall aus der Wohnung über mir?

Trittschall entsteht, wenn Gehen oder Geräusche über die Decke und ihre Anschlüsse in darunterliegende Räume übertragen werden. Entscheidend sind Deckenaufbau, Estrich und die Randanschlüsse. Wir betrachten diese Punkte im Zusammenhang.

Warum ist Anlagentechnik ein Thema für die Bauakustik?

Heizung, Lüftung und andere Technik können Geräusche über Bauteile in Wohnräume übertragen. Damit das nicht stört, planen wir die Entkopplung und die Führung solcher Anlagen von Anfang an mit.

Ist für die Bewertung ein Vor-Ort-Termin nötig?

Vieles lässt sich anhand von Plänen und Angaben digital vorbereiten. Ob ein Vor-Ort-Termin sinnvoll ist, klären wir je nach Gebäude und Projekt gemeinsam.

Kostenlose und unverbindliche Erstberatung anfragen

Erzählen Sie uns kurz, um welches Gebäude und welche Anforderungen es geht. Wir besprechen die nächsten Schritte persönlich mit Ihnen.

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