Bauphysik

Denkmal & Neubau

Ob geschütztes Denkmal oder Neubau: Beide brauchen eine eigene bauphysikalische Antwort statt einer Standardlösung. Wir bewerten Ihr Vorhaben im jeweiligen Gebäudekontext – nachvollziehbar dokumentiert.

Kostenlose Erstberatung anfragenErstberatung anfragenSo läuft es ab

  • Substanz erhalten oder früh richtig planen
  • Einzelfall statt Pauschale
  • Nachvollziehbar dokumentiert

Eine Frage, zwei Gebäudekontexte

Denkmal und Neubau könnten unterschiedlicher kaum sein: hier der Erhalt historischer Substanz, dort die Planung von Grund auf. Und doch stellt sich in beiden Fällen dieselbe Grundfrage – wie lassen sich Energie, Feuchte und Bauphysik so einordnen, dass sie zum jeweiligen Gebäude passen, statt eine Standardlösung überzustülpen.

Deshalb behandeln wir beide Themen auf dieser Seite gemeinsam: nicht, weil es dieselbe Leistung wäre, sondern weil dieselbe sorgfältige, einzelfallbezogene Arbeitsweise dahintersteht. Im Folgenden finden Sie beide Bereiche klar voneinander getrennt.

Zwei Planungskontexte auf einen Blick

  • DenkmalBestehende Bausubstanz erhalten, energetisch verbessern und mit der Denkmalschutzbehörde abstimmen – passend zu dem, was der Bestand zulässt.
  • NeubauEnergie, Feuchte und Anschlüsse von Anfang an mitdenken, statt sie nachträglich zu korrigieren.

Denkmal: typische Ausgangssituationen

  • Sie sanieren oder erhalten ein denkmalgeschütztes Gebäude
  • Energetische Verbesserung soll die historische Substanz und das Erscheinungsbild nicht gefährden
  • Feuchte, Anschlüsse oder frühere Eingriffe bereiten Sorge
  • Eine Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde steht an oder wurde bereits begonnen

Denkmal: was wir betrachten und dokumentieren

  • Bestand und historische KonstruktionAufbau, Materialien und bauzeitliche Besonderheiten erfassen, bevor Maßnahmen geplant werden.
  • Feuchte- und AnschlussdetailsWie sich eine energetische Maßnahme auf Feuchte und Anschlüsse auswirkt, im Einzelfall geprüft.
  • Energetische Verbesserung im EinzelfallWelche Maßnahmen zum Bestand passen – ohne pauschale Dämmempfehlung.
  • Abstimmung mit der DenkmalschutzbehördeFachliche Einschätzung als Grundlage für Ihr Gespräch mit der zuständigen Behörde.

Neubau: typische Ausgangssituationen

  • Sie planen einen Neubau und stehen am Anfang der Planungsphase
  • Energie- und Bauphysikthemen sollen von Anfang an mitgedacht werden, nicht nachträglich korrigiert
  • Wärmebrücken, Feuchte und Anlagentechnik sollen frühzeitig aufeinander abgestimmt werden
  • Sie brauchen eine bauphysikalische Einschätzung parallel zur Architektenplanung

Neubau: was früh geklärt wird

  • Wärmeschutz und WärmebrückenHülle und Anschlüsse so planen, dass Schwachstellen gar nicht erst entstehen.
  • Feuchte- und LuftdichtheitskonzeptFeuchte und Luftdichtheit von Anfang an mitgedacht statt nachträglich geprüft.
  • Schnittstelle zur AnlagentechnikWie Heizung, Lüftung und Gebäudehülle zusammenwirken, früh eingeordnet.
  • Dokumentation für Planung und NachweiseErgebnisse nachvollziehbar festgehalten, als Grundlage für die weitere Planung.

Was Sie am Ende erhalten

Bewertung Ihres Vorhabens

Bestand oder Neubauplanung bauphysikalisch eingeordnet, nachvollziehbar dokumentiert.

Konzept für den Einzelfall

Maßnahmen oder Planungshinweise, die zu Ihrem Gebäude passen – nicht pauschal empfohlen.

Grundlage für die nächsten Schritte

Umsetzungsreif übergeben, eingebunden in Ihre Dokumentation und Nachweise.

Ablauf

  1. Erstgespräch und ZielklärungKostenlos und unverbindlich: Ihr Gebäude und Ihr Anliegen einordnen.
  2. Unterlagen und Bestandsdaten sichtenVorhandene Pläne, Baujahr und bisherige Maßnahmen digital vorbereiten.
  3. Vor-Ort-Aufnahme, wenn nötigBestand oder Baustelle in Augenschein nehmen, sofern die Unterlagen nicht ausreichen.
  4. Bewertung im jeweiligen GebäudekontextDenkmal oder Neubau – Einordnung passend zur jeweiligen Ausgangslage.
  5. Konzept und DokumentationEmpfehlung oder Planungshinweise nachvollziehbar festgehalten.
  6. Ergebnis und nächste SchritteVerständlich besprochen, umsetzungsreif übergeben.

Schnittstellen zu Wärmeschutz, Feuchteschutz, Energieberatung und Bausanierung

Die bauteilübergreifende Bewertung von Dach, Wand und Fenster ist Gegenstand unserer Wärmeschutz-Leistung; die eigenständige Bewertung von Feuchtestellen und Abdichtung gehört zu unserem Feuchteschutz-Angebot. Eine energetische Ist-Analyse als Ausgangspunkt liefert die Energieberatung. Und wenn aus der Denkmal-Betrachtung ein umfassenderes Sanierungskonzept für das gesamte Gebäude wird, ist unsere Bausanierung-Leistung der naheliegende Anschluss.

Unsicher, ob Ihr Vorhaben zu dieser Leistung passt?

Egal ob Denkmal oder Neubau – im kostenlosen Erstgespräch ordnen wir gemeinsam ein, was für Ihr Gebäude sinnvoll ist.

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Warum Makowka & Hanik

  • Bauphysikalische Fachkompetenz für Bestand und Neubau
  • Einzelfall statt Standardlösung
  • Vorbereitend abgestimmt mit Denkmalschutzbehörden
  • Nachvollziehbar dokumentiert
Zwei Ingenieure prüfen die Nachweisführung für ein Bauvorhaben am Bildschirm

Häufige Fragen zu Denkmal & Neubau

Warum werden Denkmal und Neubau auf einer Seite behandelt?

Weil beide Themen dieselbe Grundfrage stellen: wie Energie, Feuchte und Bauphysik zum jeweiligen Gebäude passen – beim Denkmal zum Erhalt der Substanz, beim Neubau zur frühzeitigen Planung. Es handelt sich um zwei unterschiedliche Leistungen für zwei unterschiedliche Situationen, hier gemeinsam dargestellt, weil dieselbe sorgfältige Arbeitsweise dahintersteht.

Ist ein denkmalgeschütztes Gebäude überhaupt energetisch sanierbar?

In der Regel ja, aber nicht mit Standardlösungen: Jedes Baudenkmal ist anders, entsprechend individuell muss eine Maßnahme geplant werden. Wir bewerten, welche Verbesserung im Einzelfall zur historischen Substanz passt, statt eine pauschale Empfehlung auszusprechen.

Ist Innendämmung bei einem Baudenkmal grundsätzlich möglich?

Eine pauschale Aussage dazu gibt es nicht – das hängt von Konstruktion, Material und Zustand des jeweiligen Gebäudes ab. Wir prüfen im Einzelfall, ob und wie eine Innendämmung mit Feuchteschutz und historischer Substanz vereinbar ist.

Welche Rolle spielt die Denkmalschutzbehörde bei der Planung?

Veränderungen an einem Baudenkmal – auch im Innenraum – bedürfen einer Erlaubnis der zuständigen Unteren Denkmalschutzbehörde. Wir bereiten die fachliche Einschätzung für dieses Gespräch vor, treffen aber selbst keine Genehmigungsentscheidung – die liegt bei der Behörde.

Ab wann sollte man bei einem Neubau Energie- und Bauphysikthemen einplanen?

Je früher, desto besser – idealerweise parallel zur ersten Architektenplanung. Nachträgliche Korrekturen an Wärmeschutz, Feuchtekonzept oder Anschlüssen sind aufwendiger als eine frühzeitige Abstimmung.

Welche Bauphysik-Themen werden beim Neubau typischerweise früh geklärt?

Dazu gehören Wärmeschutz und Wärmebrücken, das Feuchte- und Luftdichtheitskonzept sowie die Schnittstelle zur Anlagentechnik. Wir ordnen ein, worauf in Ihrer Planungsphase zu achten ist – eine vollständige Architektur- oder TGA-Planung ersetzt das nicht.

Was unterscheidet diese Beratung von einer reinen Energieberatung?

Die Energieberatung liefert eine energetische Ist-Analyse, oft als Startpunkt. Diese Seite ordnet Energie- und Bauphysikfragen speziell im Kontext eines Denkmals oder einer Neubauplanung ein und kann auf eine Energieberatung aufbauen oder sie ergänzen.

Kostenlose und unverbindliche Erstberatung anfragen

Erzählen Sie uns kurz, um welches Gebäude es geht – Denkmal oder Neubau. Wir besprechen die nächsten Schritte persönlich mit Ihnen.

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